Aktuelles

2019-07-23 10:38

Gesund arbeiten in Bildungseinrichtungen

Präventionskultur und Gesundheitskompetenz, Überforderungsproblematik, Transfer in die ihre Praxis optimieren

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2019-07-23 10:20

Büroraumflächen optimal planen und passende Büromöbel beschaffen

Systematisches Vorgehen bei der Auswahl von Büromöbeln und Gestaltung von Arbeitssystemen....

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Glossar A-Z

Häufig ist es schwierig die unterschiedlichen Abkürzungen und Fachbegriffe ständig präsent zu haben. Daher haben wir die Begriffe einfach alphabetisch für Sie zusammen gestellt.

A   B   D   E   F   G   H   I   L   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Z  

A

Arbeitsschutz

siehe Arbeitssicherheit


Arbeitsschutzgesetz (ArbschG)

Gesetze über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit


Arbeitssicherheit

Sorgt dafür das Mitarbeiter genau so gesund den Arbeitsplatz verlassen wie sie ihn betreten haben


Arbeitssicherheitsgesetzt (ASiG)

Gesetze über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit


B

Betriebsanweisungen

Die Erstellung von Betriebsanweisungen ist eine allgemeine Pflicht des Unternehmers zur Gewährleistung der Sicherheit


Betriebsärzte

Arbeiten zusammen mit FASI und SB für die Gesundheit der Mitarbeiter in einer Organisation


Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)

Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Bereitstellung von Arbeitsmitteln und deren Benutzung bei der Arbeit, über Sicherheit beim Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen und über die Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes


Biosostoffverordnung (BioStoffV)

Die Biostoffverordnung gilt für Tätigkeiten, bei der die Möglichkeit der Exposition gegenüber biologischen Arbeitsstoffen gegeben ist. Beachten sollten sie Arztpraxen, Pflegedienste, Krankenhäuser, Labore und viele mehr


D

DGUV

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung Die DGUV ist aus der Verschmelzung des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften mit dem Bundesverband der Unfallkassen hervorgegangen


DIN EN ISO 9001

Gängiges Qualitätsmanagementsystem. Ein wichtiger Punkt bei der Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems ist die Information und Motivation der Mitarbeiter.


E

Ergonomie

Ergonomie, die Lehre von den optimalen geeigneten Arbeitsbedingungen


Existenzgründung

Baut eine selbstständige Existenz auf um den Lebensunterhalt zu erwirtschaften und unabhängig vom Chefs zu sein


F

FASI

Fachkraft für Arbeitssicherheit. Gemäß des § 5 ASiG (Arbeitssicherheitsgesetz) ist der Unternehmer verpflichtet Fachkräfte für Arbeitssicherheit zu bestellen


Fluchtweg

Die notwendige Anzahl der Rettungswege/Fluchtwege richtet sich nach der Größe des Gebäudes und der Personenzahl, die sich darin aufhält. Nähere Bestimmungen über Rettungswege sind im Bauordnungsrecht der Länder enthalten


G

Gefährdungsbeurteilungen

Die Beurteilung der einzelnen Arbeitssysteme ist die Grundlage zur Erfüllung der Forderung gem. § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), wonach der Arbeitgeber eine Beurteilung der Arbeitsbedingungen aller Beschäftigten je nach Art ihrer Tätigkeit durchzuführen und zu dokumentieren hat


GS-Zeichen

Grundlage für das GS-Zeichen ist das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG). GS-geprüfte Produkte können das Arbeiten sicherer machen und behördliche Beanstandungen, Auflagen oder nachträgliche Änderungen vermeiden


H

HACCP

Hazard Analysis and Critical Control Point meint die Gefahrenanalyse und Kontrolle kritischer Punkte in der Lebensmittelbranche. Das Hygienemanagement und Risikosystem ist davon stark betroffen


Hautschutz

Durch geeignete Arbeitsschutzmaßnahmen kann das Schädigungsrisiko für die Haut schon deutlich verringert werden. So lassen sich bereits beim Herstellungs- bzw. Verwendungsprozess durch moderne Technologien (Absaugung, geschlossene Verfahren, Lüftung) sowie durch Verzicht auf stark sensibilisierende oder toxische Stoffe bzw. Ersatz durch ungefährlichere Stoffe die Gefährdungsmöglichkeiten herabsetzen. Wichtig ist auch die hygienische Reinigung von Arbeitsplätzen, Arbeitsgeräten und Arbeitskleidung


Hygiene

Den Beschäftigten selbst erwachsen aus den Zielsetzungen der Arbeitshygiene eine ganze Reihe von Mitwirkungspflichten, die sich z. B. auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften, den verantwortungsbewussten Umgang mit gefährlichen und biologischen Stoffen, die konsequente Benutzung von Hilfsmitteln für den Körperschutz und auch auf die Beachtung von Vorschriften zur hygienischen Reinigung (Sauberhaltung der Arbeitsplätze, der Arbeitsgeräte, der Arbeitskleidung und persönliche Hygiene) beziehen.


I

Infektionsschutzgesetz

Das Infektionsschutzgesetz ist sehr wichtig für den Patienten. Beim Mitarbeiter ist die Biosostoffverordnung entscheident.


ISO/IEC 27001 Informations-Sicherheits-Management-Systems

ISMS: Der Verlust von Informationen ist eine der größten Gefahren für Unternehmen. Zum Schutz Ihres Betriebes ist es notwendig Maßnahmen zu ergreifen, die dem Verlust von Kunden- oder Betriebsdaten vorbeugen. Der anerkannte Standard ISO 27000 ist der praktikabelste Weg Informationssicherheit systematisch im eigenen Unternehmen einzuführen. Einfache Anwendbarkeit und internationale Anerkennung sprechen für seine weltweite Verbreitung


L

LQW

Lernorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung


P

PSA

Persönliche Schutzausrüstungen:  Kopfschutz (z. B. Schutzhelme); Fußschutz (z. B. Schutzschuhe S 1-3); Knieschutz (z. B. Knieschützer); Augen- und Gesichtschutz (z. B. Schutzbrillen); Atemschutz (z. B. Atemschutzgeräte), Schutzhandschuhe, aber auch Schutzkleidung.


Q

Qualitätszirkel

Qualitätszirkel sind innerbetriebliche Arbeitskreise, die das große Potential von Wissen, Ideenreichtum, Erfahrung und Verantwortungsbereitschaft der Mitarbeiter aktivieren sollen. Qualitätszirkel sind auf unbestimmte Dauer angelegte Kleingruppen, in denen Mitarbeiter der gleichen hierarchischen Ebene mit einer gemeinsamen Erfahrungsgrundlage in regelmäßigen Abständen während der Arbeitszeit unter Leitung eines Moderators zusammenkommen


R

R-Sätze

Liste der Hinweise auf besondere Risiken (R-Sätze)
Sie sind zusammen mit den Gefahrenbezeichnungen und den jeweils dazu gehörenden Gefahrensymbolen die wichtigsten Hilfsmittel für die innerhalb der EU vorgeschriebene Gefahrstoffkennzeichnung. An die Stelle der bisherigen R- und S-Sätze treten sogenannte H- und P-Sätze. Für Stoffe gilt die neue Regelung seit dem 1. Dezember 2010, für Gemische ab dem 1. Juni 2015. Es gibt eine Übergangsfrist von zwei Jahren, diese gilt jedoch nur für den Abverkauf von Lagerbeständen.

Beispiel: R 1 In trockenem Zustand explosionsgefährlich


Raumklima

Klimafaktoren am Arbeitsplatz: Temperatur, Feuchte und Luftbewegung


Rettungsweg

Die notwendige Anzahl der Rettungswege/Fluchtwege richtet sich nach der Größe des Gebäudes und der Personenzahl, die sich darin aufhält. Nähere Bestimmungen über Rettungswege sind im Bauordnungsrecht der Länder enthalten.


S

S-Sätze

Liste der Sicherheitsratschläge (S-Sätze)

Sie sind zusammen mit den Gefahrenbezeichnungen und den jeweils dazu gehörenden Gefahrensymbolen die wichtigsten Hilfsmittel für die innerhalb der EU vorgeschriebene Gefahrstoffkennzeichnung.

Beispiel:

S 1 Unter Verschluss aufbewahren.


SB

Sicherheitsbeauftragter. Arbeitet im Team mit FASI und Arbeitsmediziner eng zusammen


SCC

Sicherheits-Certifikat-Contraktoren (SCC)


SCP

Sicherheits-Certifikat-Personaldienstleister


T

Technischer Aufsichtsbeamte

Der Technische Aufsichtsbeamte oder die Technische Aufsichtsbeamtin findet ein Arbeitsumfeld in Berufgenossenschaften oder bei öffentlichen Ämtern.


Tragfähigkeitsbescheinigung als fachkundige Stelle

Tragfähigkeitsbescheinigung als fachkundige Stelle (§57 Abs. 2 Nr. 2 SGB III) - benötigen Sie um Fördergelder für eine Existenzgründung von der AA Agentur für Arbeit zu erhalten


U

Unfallanzeigen

Der Arbeitsunfall ist innerhalb von drei Tagen anzuzeigen, nachdem der Unternehmer davon erfahren hat. Bei der Dreitagefrist ist der Unfalltag selbst bei der Dauer der Arbeitsunfähigkeit nicht mitzuzählen. Die Frist berechnet sich nach Kalendertagen. Tödliche Unfälle, besonders schwere Unfälle und Massenunfälle sind sofort telefonisch oder direkt dem Unfallversicherungsträger und dem Gewerbeaufsichtsamt (Amt für Arbeitsschutz) zu melden.


Unternehmermodell

Das Unternehmermodell richtet sich an alle Betriebe mit mindestens einen und bis zu 50 Beschäftigten. Teilzeitbeschäftigte werden dabei wie Vollzeitbeschäftigte angerechnet. Kein Handlungsbedarf besteht für Betriebe ohne Arbeitnehmer. Betriebe mit durchschnittlich mehr als 50 Beschäftigten müssen ohne Ausnahme die Regelbetreuung nachweisen. Welche Möglichkeit Ihr Unternehmen hat legt die BG fest.


Unterweisungen

Ist eine Schulung im Arbeitsschutz. Idealerweise sollte die Unterweisung aus drei Phasen bestehen: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung. An Unterweisungen werden besondere Anforderungen der Methodik gestellt.


V

Vibrationen

Die Begriffe "mechanische Schwingungen", "Erschütterungen" und "Vibrationen" sind gleichbedeutend. Werden Schwingungen über das Gesäß des sitzenden Menschen (Fahren von Kraftfahrzeugen und fahrbaren Arbeitsmaschinen), über die Füße des stehenden Menschen (Arbeiten an Pressen, Schmiedehämmern usw.) oder den gesamten Körper des liegenden Menschen (Verletztentransport) in den Körper eingeleitet, werden sie als Ganzkörper-Schwingungen bezeichnet. Bei Einleitung in das Hand-Arm-System (Handhabung von vibrierenden Handarbeitsgeräten wie z. B. Schleifer, Motorsägen, Bohr-, Meißel- und Niethämmer) liegen Hand-Arm-Schwingungen vor. Gesundheitsgefährdenden Vibrationsexpositionen sind in Deutschland etwa 600.000 Beschäftigte bei Ganzkörper-Schwingungen und 1 bis 2 Millionen Beschäftigte bei Hand-Arm-Schwingungen ausgesetzt.


Vorsorgeuntersuchung

Arbeitsmedizinische Vorsorge. Insbesondere nach einzelnen Rechtsverordnungen zum Arbeitsschutz sind deshalb für Beschäftigte, deren Tätigkeit mit Gesundheits- oder Unfallgefahren verbunden ist, Maßnahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge vom Arbeitgeber auf dessen Kosten zu veranlassen oder anzubieten. In die neu veröffentlichte Verordnung über arbeitsmedizinische Vorsorge (ArbMedVV) sind unter anderem die BioStoffV und die GefahrStoffV eingeflossen.


W

Wasser

Belastet die Haut bei häufigen Handewaschen. Es wird empfohlen die Hände nur zu desinfizieren sollten sie sonst keine Verschmutzungen aufweisen


X

Xylol

Gefährlicher Stoff. Gesundheitsgefahren: Die Hauptaufnahme erfolgt über die Atemwege und die Haut. Bei akuter Intoxikation steht die intensive narkotische Wirkung mit Gefahr einer zentralen Atemlähmung im Vordergrund. Nervenschäden sind möglich.


Z

Zertifizierung

Als Zertifizierung bezeichnet man ein Verfahren, mit dessen Hilfe die Einhaltung bestimmter Anforderungen nachgewiesen wird. Zertifizierung ist ein Teilprozess der Konformitätsbewertung. Zertifizierungen werden oft zeitlich befristet von unabhängigen Zertifizierungsstellen wie z. B TÜV, und BSI vergeben